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Jahreshauptversammlung am 23. Februar

von Gundula Weise, 25. Februar 2018

Alle Jahre wieder muss der Vorstand eines eingetragenen Vereines wie wir eine Mitgliederversammlung einberufen, um Rechenschaft über seine Arbeit und die Finanzen des Vereins abzulegen. Das ist immer eine gute Gelegenheit, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, was war gut, was nicht, was können wir in Zukunft besser machen.  


2017 haben wir kein großes Konzert gesungen, sondern zwei kleine, feine: Eines im Sommer mit Melodien aus Oper, Operette und Musical und eines im Advent mit bekannten und weniger bekannten Weihnachtsliedern. Das Sommerkonzert war spannend, denn wir haben mal mutig etwas neues ausprobiert - ein Sprechstück, ohne eigentlichen Text und ohne Melodie, aber dafür ganz viel Rhythmus. Das war nicht einfach, viele von uns haben damit gehadert, aber dem Publikum hat es gefallen.

Die zweite Jahreshälfte stand dann ganz im Zeichen der Vorbereitung auf unser Konzert im Januar. Uns allen war etwas mulmig bei dem Gedanken an die recht kurze Vorbereitungszeit, die nach dem Adventskonzert noch zur Verfügung stand. So haben wir erstmalig die Weihnachtsferien ebenfalls für Proben genutzt. Besonders hervorheben möchte ich die gute Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Schütz-Chor, die mit dem gemeinsamen Probenwochenende im November begann und sich dann bis zum Konzert fortsetzte in gemeinsamen Proben.


Der Ausblick auf das bereits angebrochene Jahr 2018 zeigt wieder ein volles Programm, jede Menge Arbeit und interessante Konzerte. Bereits im Juni wird die Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Schütz-Chor fortgesetzt: am 17. Juni soll John Rutters "Mass of the Children" aufgeführt werden. Außerdem steht ein ganz besonderes Highlight an: unsere Reise nach Italien im Oktober! Ein Teil der Lieder für das Italienprogramm ist schon ausgesucht und wird bereits geprobt und wir freuen uns, dass uns das ROCCA-Duo aus Gera begleiten wird und unseren Konzerten noch etwas mehr Glanz verleihen wird.


Natürlich blieb auch Zeit für Anregungen, Lob und Kritik. Schade finden wir alle, dass so große Konzerte meist nur einmal aufgeführt werden können. Aber große Werke mit Orchester und Solisten stellen an den veranstaltenden Chor große Herausforderungen, nicht nur logistisch sondern auch finanziell, die nicht zu stemmen sind. Aber vielleicht kann man ja Werke, die keine Orchesterbegleitung benötigen, in folgenden Programmen wieder aufführen. Ich persönlich würde mir wünschen, die Titel aus der West Side Story, die wir im Sommer aufgeführt haben, noch einmal in ein Programm einzubauen.


Was gab es noch? Na klar: Jubiläen! Eine ganze Reihe von Mitgliedern kann in diesem Jahr auf eine runde Zahl von Mitgliedsjahren blicken, eine Sängerin sogar auf 45 Jahre Mitgliedschaft! Wir gratulieren allen Jubilaren ganz herzlich und wünschen uns noch viele weitere Jahre gemeinsamen Singens!

Unsere Jubilare: Herzlichen Glückwunsch - wir wünsche Euch und uns noch viele weitere gemeinsame musikalische Jahre!

Es ist vollbracht!

Von Gundula Weise, 19. Januar 2018
Bilder: Wolfgang Hesse 

Einige Tage sind schon seit dem Konzert am 14. Januar in der Johanniskirche vergangen, die Aufregung hat sich wieder gelegt, der Probenalltag hat uns wieder. Nach vielen intensiven Proben, so manchem Ärger über bestimmte Stellen, die einfach nicht in den Kopf und in die Stimme wollten, manchem Zweifel, ob wir das überhaupt schaffen in relativ kurzer Zeit und sicher auch so mancher schlaflosen Nacht bei Herrn Stielau kommt so langsam die Erkenntnis: Ja, wir haben ein sehr schönes Konzert gesungen! Nur sehr wenige Kleinigkeiten könnte man anmeckern und wurden vom Publikum nicht wahrgenommen. Das ist ja immer die Hauptsache: Fehler können immer passieren, Hauptsache, es gelingt so zu reagieren, dass das Publikum nichts merkt. Und das ist uns gelungen, auch dank einer einfühlsamen Begleitung durch die Vogtlandphilharmonie Greiz-Reichenbach.


Der Konzerttag war lang und anstrengend: Bereits um 15:45 Uhr trafen wir uns zum Einsingen im Zabelgymnasium, danach ging es gleich in die Kirche zur Generalprobe. Alles einmal komplett durchgesungen und -gespielt, hier und da noch gefeilt - und schon waren zweieinhalb Stunden vergangen. Die Pause wurde genutzt, um etwas zu essen (an dieser Stelle ein Dankeschön an alle, die für Speis und Trank gesorgt haben, ich bin immer wieder erstaunt, wie gut sowas klappt und mit welcher Vielfalt), sich umzuziehen, die "Fassade zu restaurieren". Und dann - ging es los. Aufgang (nicht ganz so geordnet wie sonst, es ist schwierig, sich durch den Orchesteraufbau auf die dahinter liegenden Chortreppen durchzuschlängeln), Vorspiel, erster Choral und so weiter. Am Ende begeisterter Applaus und viel Erleichterung ob der gemeisterten Hürden und Freude über die schöne Musik, die wir hier aufführen durften.


Zum Schluss möchte ich auch einmal Danke an alle Familienmitglieder, Ehemänner und -frauen, Partner und Partnerinnen und Kinder sagen, die immer mal wieder auf die "bessere Hälfte" und/oder Mama und Papa zugunsten von Proben verzichten müssen. Besonders die Woche vor dem Konzert hatte es in sich. Herzlichen Dank - ohne Euer Verständis wäre so ein Erlebnis nicht möglich!